Kindertagesstätte Mogli 
Köln



Das Gebäude der Kita wurde so gestaltet, dass es von den Kindern als ein „Instrument“ wahrgenommen wird, das ihnen für ihren Weg der Entfaltung zur Verfügung steht. Jetzt erleben sie sich selbst als autonome Akteure und lassen sich bewusst und proaktiv auf ihre Situation ein.









  


Kindertagesstätte Mogli      
Projekt für eine Kindertagesstätte mit 3 Krippengruppen und 3 Kindergartengruppen

     
Die Kindertagesstätte „Mogli“ ist in vier „Häusern“ organisiert, deren Obergeschoss von  drei Kindergartengruppen und der Leitung genutzt wird. Jeder Gruppe stehen ein wohnlich gestalteter Gruppenraum und ein Snoezelenzimmer zur Verfügung. Dies vermittelt den Kindern Geborgenheit und ermöglicht einen engen Kontakt mit den Bezugspersonen. Außerdem ist jede Gruppe mit einem Atelierraum für selbstständige Tätigkeiten ausgestattet. Das Kind wählt also selbst, wieviel Autonomie oder Geborgenheit es gerade für sich braucht. In den Ateliers und der Werkstatt werden von den Pädagogen regelmäßig gruppenübergreifende Projekte angeboten. So entsteht eine Auswahlsituation, die den Kindern Explorationen über den Gruppenrahmen hinaus ermöglicht. Zusätzlich dient ihnen der sehr taktil gehaltene Kern der Kita für ihre Frei- und Fantasiespiele.          

Insgesamt ist das Gebäude aus der Sicht auf Kinder als kompetente Konstrukteure ihrer Entwicklung konzipiert. Es ermöglicht den Kindern, zwischen ganz verschiedenen Tätigkeiten und Arten der Betreuung zu wählen. Damit unterstützt es sie, ihre eigene Autonomie wahrzunehmen und im Kontakt mit sich zu bleiben. Das führt zu einer ganz anderen Qualität des Verhaltens und gibt dem Gebäude eine pädagogische Dimension.



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